07.04.2019

Füllstands-Messwertgeber NSQ

Die Füllstands-Messwertgeber NSQ von Jola sind nach dem Schwimmer-Verfahren konzipiert und für den Einsatz in kleineren Behältern gedacht.

Aufbau und Arbeitsweise

Die Füllstands-Messwertgeber NSQ ... bestehen aus

  • einem Messwertaufnehmer (mittels Schwimmer werden über Reedkontakte Widerstände aufgeschaltet)

und

  • einem Stromschleifen-Transmitter bzw. Widerstands-Spannungswandler (eine im Anschlusskopf des Messwertgebers integrierte Elektronik wandelt die Widerstandswerte in ein eingeprägtes Stromsignal bzw. in ein Spannungssignal um).


Alternativ kann der entsprechende Widerstandswert direkt abgegriffen werden.

uf dem Sondenrohr des Füllstands-Messwertgebers NSQ ... gleitet dem Flüssigkeitsstand folgend ein Schwimmer mit eingebautem Permanentmagneten auf und ab. Im Inneren des Sondenrohres befindet sich eine Kette aus Reedkontakten und in Reihe geschalteten Widerständen. Der im Schwimmer eingebaute Magnet schaltet die jeweiligen, mit dem Schwimmer in gleicher Position befindlichen Reedkontakte. Dadurch wird ein quasikontinuierlicher höhenproportionaler Widerstandsabgriff realisiert.

Die durch das Aufschwimmen bzw. Absinken des Schwimmers bewirkte Widerstandsänderung wird über ein im Anschlusskopf des Füllstands-
Messwertgebers NSQ ... integriertes Modul in ein füllhöhenproportionales, eingeprägtes Stromsignal bzw. in ein Spannungssignal umgewandelt.

Anwendungsgebiete

Die Füllstands-Messwertgeber NSQ eignen sich besonders

  • für den Einsatz in kleineren Behältern
  • für den Einsatz in dünnflüssigen Medien ohne bzw. mit nur geringem Feststoffanteil 
  • für eine Vielzahl von Standard-Ausgangssignalen:
    • 4-20 mA
    • 0-5 V
    • 1-5 V
    • 0-10 V
    • 2-10 V
    • oder zur Verwendung als Widerstandsferngeber.
      Die gewünschte Ausführung des Füllstands-Messwertgebers muss bei der Bestellung angegeben werden.
  • für die Weiterleitung des Analogsignals über einen wenig Platz erfordernden standardisierten M12-Stecker (auf Wunsch auch M12-Buchse) in Schutzart IP65 an die nachgeschaltete Elektronik (SPS, DDC etc.)

 

Sie sind nicht geeignet

  • für die Verwendung in Medien, die durch Ablagerungen, Verkleben oder Auskristallisieren die Schwimmerbewegungen auf dem Sondenrohr behindern könnten
  • für die Verwendung in Flüssigkeiten mit dauerhaft unruhiger Oberfläche und für die Verwendung an vibrierenden Maschinen.

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